Am gestrigen 10.07.2012 gingen nach Angaben der Polizei 1000 Studierende auf die Straße um gegen das einberufene Moratorium der Hochschulleitung und für den erhalt von Stellen und Studienbedingungen zu demonstrieren. Ein extra für diese Proteste einberufener „Arbeitskreis Protest“, an dem sich alle Studierende beteiligen konnten, erarbeitete und organisierte zusammen mit dem Büro des Koordinierenden Mitglieds des AStA Trier die Demo. Kilian Krumm selbst (AStA-Sprecher, Juso-HSG) sprach von einer „gut gelungenen Aktion“ und drückte seine positive Verwunderung der Masse an interessierten Studierenden gegenüber aus „Über 1000 Studis! Und da sag einer die junge Generation sei politikverdrossen und die Hochschulpolitik ist tot!“

Die Frage nachdem „Warum“ gehen die Studierenden eigentlich auf die Straße ist leicht erklärt. Durch die finanziellen Einsparungen, welche das Land der Universität auferlegt hat, worauf hin die Hochschulleitung mit einem Moratorium antwortete,kann es am Standort Trier zu einem massiven Stellenabbau im Bereich der universitären Lehre kommen. Des weiteren steht die Fächervielfalt im Mittelpunkt der Sparmaßnahmen, hier würde die Universität sich selbst das Profil nehmen.

Auch aus Trier sehen wir jedoch, dass nicht nur die Uni Trier unter dem Sparzwang leiden wird. Am 10.07.2012 demonstrierten morgens auch ca. 500 Studierende in Mainz für die gemeinsame Sache. Wir erklären uns solidarisch mit den Universitäten und vor allem den Studierenden in Rheinland-Pfalz, welche genau die gleichen Probleme wie wir haben und ihren Bildungsauftrag gefährdet sehen.