Wohnraum

Knapper Wohnraum und lange Wartelisten für Wohnheimplätze sind in Trier ein großes Problem. Mit einer Mietpreissteigerung von 17 % zwischen 2007 und 2011 befindet sich die Stadt zudem in der Gesellschaft von Metropolstädten wie Hamburg oder Berlin. Der Bau von privaten Wohnheimen durch Kapitalinvestoren mit entsprechenden Renditevorstellungen ist stark angewachsen und diese schlagen Profit aus der Not von Studierenden. Auch die Mietpreise der Wohnheime des Studierendenwerks sind im letzten Jahr kräftig angehoben worden. Für Studierende bedeutet die Situation auf dem Wohnungsmarkt, dass sie oft mit Zwischenmietverträgen in ihr Studium starten oder zu Vorlesungsbeginn noch völlig ohne Obdach da stehen. Überteuerter Wohnraum ist zudem für viele Studierende ein ernsthaftes Finanzierungsproblem.

Wir fordern daher einen verstärkten Ausbau von Wohnheimen in qualitativ und quantitativ angemessener Ausstattung und Zahl durch die öffentliche Hand. Außerdem sind Mietpreisbremsen ein geeignetes Mittel, um den immer weiter steigenden Mietkosten entgegen zu wirken.