Das 21. Jahrhundert ist längst da, und dennoch erscheint das Internet an der Universität meist noch Neuland zu sein. Das möchten wir ändern und haben uns dazu ein paar Vorschläge überlegt, die hauptsächlich über den Senat der Uni laufen müssten.

Einheitliches System

Porta und Stud.IP sind zwei Systeme, die im Prinzip beide dasselbe können, bzw. könnten. Daher wäre es nur logisch, beides zusammenzulegen, dafür dann aber auch im vollen Funktionsumfang zu nutzen. Wichtig wäre aber zuallererst, die groben Fehler der beiden Systeme, gerade beim Thema Klausuranmeldung, zu beheben. Dann müssten sinnvolle Komfortfunktionen, wie beispielsweise eine automatische Bestätigungsmail bei der An- oder Abmeldung von Veranstaltungen und Prüfungen, hinzuzugefügt werden und schlussendlich der Umstieg auf ein einziges System erfolgen.

Digitalisierung der Bibliothek

Unsere Bibliothek verfügt leider über keinen vernünftigen Onlinezugang von außerhalb der Universität, auch digitale Lizenzen für Beck-Online oder Springer VS sind nicht gegeben. Beides muss geändert werden. Hinzukommt, dass es wenig bis kaum möglich ist Bücher digital einzusehen. Gerade für die heißbegehrten Semesterapparate, aber eigentlich für den gesamten Bestand der Bibliothek, wäre eine digitalisierte Version extrem sinnvoll. Nicht nur würde so das Studium wesentlich unkomplizierter, auch unnötige Sucherei und Papierverschwendung könnten so der Vergangenheit angehören.

Längere Bibliotheksöffnungszeiten

So lange wir eben nicht über eine in zeitgemäßem Umfang digitalisierte Bibliothek verfügen, ist es eigentlich unabdingbar, die Öffnungszeiten der Bibliothek zu erweitern. Gerade wenn man durch einen Nebenjob oder Ähnliches eingespannt ist, ist der nächtliche Besuch der Bibliothek für die anstehende Klausurvorbereitung oder die nächste Hausarbeit vorprogrammiert. Mit den aktuellen Zeiten ist das aber wenig bis gar nicht möglich, daher sollte das dringend geändert werden.

Gemeinsame Infrastruktur der verfassten Studierendenschaft

Im Zuge der Digitalisierung wäre es auch sinnvoll, die Verfasste Studierendenschaft auf eigene Beine zu stellen. Mit einer komplett eigenständigen IT-Infrastruktur für AStA, StuPa, Fachschaften und Hochschulgruppen ließe sich zum einen ein gemeinsamer Webauftritt und zum anderen ein organisiertes Wissensmanagement und unabhängige interne Kommunikation auf die Beine stellen. Beides wäre sinnvoll, gerade da die Website der Uni sehr unübersichtlich ist. Zusätzlich könnte man auch Services der Uni, die nun seit Neuerem nicht mehr zur Verfügung stehen, wie beispielsweise die günstige Nutzung der Uni-Druckerei, selbst übernehmen. Dazu haben wir uns bereits mit dem AStA zusammengesetzt und sind dabei entsprechende Anträge vorzubereiten.