Am 27.11.2012 empfing Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) Vertreterinnen und Vertreter der Länder, der Kommunen, der Wohnungswirtschaft sowie des Studentenwerkes zu einem Runden Tisch, um über die studentische Wohnungsnot in den Universitätsstädten zu sprechen.

Dazu erklärt Kilian Krumm, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Auch Bundesbauminister Ramsauer hat mittlerweile erkannt, dass bundesweit knapp 100.000 bezahlbare Wohnplätze für Studierende fehlen. Jetzt als Bund keine Gelder zu Verfügung zu stellen, ist unverantwortlich.

Die gravierenden Kürzungen im Bund-Länder-Programm ‚Soziale Stadt‘, also der Städtebauförderung, haben genau diese Problemlage noch weiter verschärft. Auch das Verhalten der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist nicht mehr zu verantworten: Freistehenden Bauten, zumeist Konversionsobjekte, werden vielerorts zurückgehalten, um zu einem späteren Zeitpunkt am Markt eine bessere Rendite zu erzielen. Dies ist in einer Situation, in der Studierende teils in Turnhallen unterkommen müssen, blanker Hohn.

Wir Juso-Hochschulgruppen fordern nachdrücklich die Bereitstellung von Geldern im Hochschulpakt sowie die Mittelanpassung in der Städtebauförderung.

Wäre Ramsauer ebenso auf der linken Spur wie bei seiner Autobahnmaut, hätten man das Problem unlängst angegangen. Die Einigung sich erst 2013 wieder zu einem neuen Runden Tisch zu treffen, macht Ramsauer aber zum Geisterfahrer!“ (mj)

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