Liebe Studentinnen und Studenten,

im letzten Semester haben wir dem Antrag zum Austritt aus dem „freien zusammenschluss von studentinnenschaften“ (fzs) zum nächstmöglichen Zeitpunkt zugestimmt.

Die Gründe für die Entscheidung, die in einem lange andauernden Diskussionsprozess erarbeitet wurden, liegen vor allem in der Tatsache, dass die Arbeitsweisen des Vorstandes als auch der entsprechenden Versammlungen und Ausschüsse nicht ihrem Arbeitsauftrag gerecht werden, sondern die Arbeit des Verbandes vielmehr durch private Auseinandersetzungen verschiedener Akteure beständig gelähmt wird. Die zentrale Aufgabe, als studentischer Interessenverband auf Bundesebene tätig zu sein und zu wirken, wird somit aus unserer Sicht nicht erfüllt.

In einem länger währenden Prozess hat der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Trier (AStA) versucht, aktiv an der Arbeit des fzs gemäß seines Arbeitsauftrages mitzuwirken. Durch verhärtete Strukturen und persönliche Vorbehalte hatte dieses Bemühen jedoch keinen Erfolg.

Die Vertretung studentischer Interessen wurde – zumindest in Trier und beim Blick über unsere Stadtgrenzen hinaus – von den ASten sowie den studentischen Gremienvertretern vor Ort geleistet. Eine aktive Einbringung in bundes- und landespolitische Prozesse sowie eine Betreuung der ASten von Seiten des fzs fand nicht statt.

Wir als Jusos sind nicht länger bereit, diesen Verband sowohl durch unsere Mitarbeit und Mitgliedschaft als auch finanzielle Unterstützung mittragen zu wollen.