„Das ist Solidarität, das ist sozial!“

Unser Motto für die Wahlen zum StuPa und Senat 2021

07. – 09.12.21
Juso Hochschulgruppe wählen!

„This is solidarity, this is social!“

Our motto for the elections for StuPa and Senate 2021

07. – 09.12.21
Vote for Juso Hochschulgruppe!

Unsere Kernthemen / Our main topics

„Hey, hast du einen Tampon für mich?“

Kostenfreie Menstruationsprodukte!

„Hey, do you have a tampon for me?“ – Free menstrual products!
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Kostenfreie Menstruationsprodukte! (english version below)

Menstruationsprodukte gehören für viele Menschen zum täglichen Gebrauch wie Toilettenpapier oder Seife. Es sollte aus diesem Grund selbstverständlich sein, einen kostenlosen und einfachen Zugang zu diesen Produkten auf den Toiletten zu gewährleisten. Vor allem mit Hinblick auf die neuen Automaten des Studiwerks in den Toiletten unterhalb der Mensa: Hier bezahlt man für vier Tampons 1€, und eine Binde 50ct. Umgerechnet kosten diese Produkte fast das doppelte, im Vergleich zu den Markenprodukten, die sich in Drogerien finden lassen. Es ist grundsätzlich gut, dass dieses Angebot geschaffen wurde, aber muss mit der Menstruation an der Uni Geld verdient werden? Nein!

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For many people, menstrual products are as much a part of daily use as toilet paper or soap. For this reason, it should be a matter of course to ensure free and easy access to these products in the toilets. Especially with regard to the new Studiwerk vending machines in the toilets below the refectory: here you pay 1€ for four tampons, and 50ct for a sanitary pad. Converted, these products cost almost twice as much as the brand-name products that can be found in drugstores. It is basically good that this offer was created, but does money have to be earned with menstruation at the university? No!

„Ach, vegetarisch ist leer?“

Mensa: Besser, diverser, nachhaltiger!

„Oh, vegetarian is empty?“ – Mensa: Better, more diverse, more sustainable!
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Mensa: Besser, diverser, nachhaltiger!​ (english version below)

25% der Treibhausgase in Deutschland entstehen im Bereich der Ernährung (Quelle: Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz). Die individuelle Ernährung beeinflusst also stark die Umweltbilanz, weshalb auch die Universität in der Verantwortung steht und vor allem Möglichkeiten hat, sich positiv auf die Klimabilanz auszuüben. Es sollte selbstverständlich sein, dass nachhaltige Essensoptionen wie regionale und saisonale, aber auch vegetarisch und vegane Optionen ausreichend zur Verfügung stehen. Dennoch kommt es gerade während der Pandemie immer häufiger vor, dass vegetarische und vegane Gerichte aufgrund eines zu geringem Angebotes ausverkauft sind und nur noch Mischkost verfügbar ist. Wir fordern deshalb, dass das nachhaltige und vor allem pflanzliche Angebot ausgebaut wird im Sinne der ökologischen Verantwortung der Universität.

Mit den geltenden Preisen für Gerichte werden aktiv Anreize gesetzt. Als solidarische Hochschulgruppe setzen wir uns für bezahlbare Preise für alle ein. Aus einer ökologischen Perspektive ist jedoch wichtig, dass vegetarisch und vegane Optionen mindestens gleich günstig bei gleicher Wertigkeit sein sollen. Vegetarisch/Vegane Gerichte können nicht lediglich aus einer Komponente weniger bei gleichem Preis im Vergleich zur Mischkost bestehen. Wir fordern deshalb, auf gleiche Wertigkeit zu achten und vegetarisch und vegane Optionen preislich zu senken, um so aktiv Anreize für eine nachhaltige Gestaltung des Essenswahl zu erreichen.

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25% of the greenhouse gases in Germany are produced in the area of nutrition (source: Ministry for Environment, Energy, Nutrition and Forestry Rhineland-Palatinate). Nutrition therefore strongly influences the environmental balance, which is why the university also has a responsibility and, above all, opportunities to have a positive impact on the climate balance. It should be self-evident that sustainable eating options such as regional and seasonal, but also vegetarian and vegan options are sufficiently available. Nevertheless, it is becoming increasingly common, especially during the pandemic, for vegetarian and vegan dishes to be sold out due to insufficient supply, and for only mixed food to be available. We therefore demand that the sustainable and especially plant-based offer is expanded in the sense of the university’s ecological responsibility.

With the current prices for meals, incentives are actively set. As a solidary university group, we advocate for affordable prices for all. However, from an ecological perspective, it is important that vegetarian and vegan options should be at least equally priced with the same value. Vegetarian/vegan meals cannot simply consist of one less component at the same price compared to a mixed diet. We therefore call for attention to be paid to equal value and for vegetarian and vegan options to be lower priced in order to actively incentivize sustainable meal choices.

„Kann ich bei dir schlafen? Ich habe den letzten Bus verpasst.“

Buslinien: Ausbau statt Abbau!

„Can I sleep over at your place? I missed the last bus.“ – Bus routes: Expansion instead of dismantling!
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Buslinien: Ausbau statt Abbau!​ (english version below)

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen streichen die Stadtwerke Buslinien aus dem regulären Fahrplan. Zum zweiten Mal trifft es dabei Linien, die vor allem von Studierenden genutzt werden. Wir halten dies für höchst zynisch, da erneut müssen vor allem die Personengruppe darunter leiden muss, welche in der Pandemie solidarisch den vollen Beitrag bezahlt hat, während die Busse kaum zu nutzen waren. Nun müssen sich Studierende zur Hochzeit der Pandemie erneut wie Sardinen in die Busse zwängen und im schlimmsten Fall können sie ihre Jobs nicht mehr wahrnehmen, weil sie nach Mitternacht nicht mehr nach Hause kommen. Wir fordern eine solidarische Umplanung der Linien und eine Wiederherstellung der alten Angebote, speziell der Nachtbusse und der Uni Linien. Eine teilweise Reaktivierung würde hier bereits völlig ausreichen und zumindest die gröbsten Folgen der fehlgeplanten Personalpolitik der SWT abfedern. Um solche Fehlentscheidungen in Zukunft zu verhindern, fordern wir außerdem eine konsequente Einbeziehung von Studierenden in derartige Entscheidungsprozesse, da unsere Beiträge mit 12 Millionen Euro einen großen Teil des Jahresbudgets der SWT ausmachen. Wir solidarisieren uns außerdem mit den Busfahrer*innen, deren Arbeitsbedingungen spürbar verbessert werden müssen. Das würde auch nachhaltig zur Eindämmung des Personalmangels beitragen.

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For the second time within a few weeks, the public utility company/ Stadtwerke (SWT) is cancelling bus routes from the regular timetable. For the second time, lines that are mainly used by students are affected. We consider this to be highly cynical, as once again the group of people who paid the full contribution in solidarity during the pandemic, while the buses were hardly usable, will have to suffer. Now, at the height of the pandemic, students once again have to squeeze into the buses like sardines and, in the worst case, they can no longer do their jobs because they can’t get home after midnight. We demand a solidarity-based rescheduling of the lines and a restoration of the old services, especially the night buses and the Uni lines. A partial reactivation would be sufficient and at least cushion the worst consequences of SWT’s misguided personnel policy. In order to prevent such wrong decisions in the future, we also demand a consistent involvement of students in such decision-making processes, as our contributions, at 12 million euros, make up a large part of SWT’s annual budget. We also stand in solidarity with the bus drivers, whose working conditions must be noticeably improved. This would also make a lasting contribution to curbing the staff shortage.

„Wir sind die stärkste der Partei’n?“

Uni demokratischer machen!

„We are the strongest party?“ – Make university more democratic!
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Uni demokratischer machen!​ (english version below)

Viel zu oft erleben wir in den verschiedenen Gremien der Uni, dass studentische Beteiligung nur so lange begrüßt wird, bis wir einer anderen Meinung sind und auch auf dieser beharren. Dann stößt man schnell auf harten und leider auch teilweise aggressiven Widerstand. Gleichzeitig sind studentische Vertreter*innen in allen Gremien in der absoluten Minderheit und damit stark unterrepräsentiert. So stellen wir zum Beispiel nur vier von 22 Mitgliedern im Senat, obwohl wir mit Abstand die größte Gruppe am Campus sind. Studentische Interessen sind so ohne lange Verhandlunge und viel Sympathie kaum durchsetzbar. Sei es eine effektive Abschaffung der Anwesenheitspflicht, mehr Prüfungs-Freiversuche oder die Aufzeichnung von Veranstaltungen (vor Corona): Alles gegen die Stimmen unserer Senatsmitglieder abgelehnt. Wir fordern daher bei studiumsrelevanten Fragen auf allen Ebenen eine konsequente Einbeziehung der Studierenden und auf Landesebene eine Reform des Landeshochschulgesetzes, die Studierenden einen größeren und angemessenen Stimmanteil in universitären Gremien zuspricht!

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Far too often, we experience in the various committees of the university that student participation is only welcomed until we have a different opinion and insist on it. Then we quickly encounter tough and, unfortunately, sometimes aggressive resistance. At the same time, student representatives are in the absolute minority in all committees and are therefore severely underrepresented. For example, we only have four out of 22 members in the senate, although we are by far the largest group on campus. Student interests are hardly enforceable without long negotiations and a lot of sympathy. Whether it is an effective abolition of compulsory attendance, more free attempts at exams or the recording of events (before Corona): everything is rejected against the votes of our senate members. We therefore demand the consistent involvement of students in study-related issues at all levels and, at the state level, a reform of the Hochschulgesetz that grants students a larger and appropriate share of the vote in university committees!

„F**k, wie komme ich hier wieder runter?“

Barrierefreiheit! Kein Aufzug nach 22 Uhr?

„F**k, how do I get back down here?“ – Accessibility! No elevator after 10 pm?
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Barrierefreiheit! Kein Aufzug nach 22 Uhr? (english version below)

Das Studium sowie das soziale Leben rund um das Studium sollte für Studierende mit einer Beeinträchtigung genauso problemlos möglich sein, wie für Studierende ohne Beeinträchtigung. So sollte beispielsweise der Zugang zur bzw. von der Uni sowie zur Bibliothek dauerhaft und zu jeder Uhrzeit barrierefrei möglich sein. Momentan funktionieren die Aufzüge zur Forumsplatte und in der Bibliothek jedoch nur bis 22 Uhr, obwohl die Bib bis 24 Uhr geöffnet hat. Des Weiteren sollte der Zugang zu den barrierefreien Toiletten auch seinem Namen gerecht werden: Momentan ist die Tür zur barrierefreien Toilette in der Bibliothek zu schwer um sie problemlos zu öffnen.

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Studying and the social life around your studies should be just as easy for students with disabilities as for students without disabilities. For example, access to and from the university and the library should be barrier-free at all times. At the moment, however, the lifts to the Forumplatte and in the library only work until 10pm, although the library is open until midnight. Furthermore, the access to the barrier-free toilets should also live up to its name: At the moment, the door to the accessible toilet in the library is too heavy to open without problems.

„Achso, wir haben daraus nichts gelernt?“

 

Hybrides Vorlesungsangebot!

„Oh, so we didn’t learn anything from that?“ – Hybrid lectures!
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Hybrides Vorlesungsangebot! (english version below)

Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig das schnelle und unkomplizierte Umsteigen von der Präsenzlehre zu digitalen Angeboten an der Universität ist. Es hat sich aber ebenfalls gezeigt, dass genau diese digitalen Angebote vielen Studierenden entgegen kommen, wenn es um die Vereinbarkeit mit dem Alltag in Trier geht. Gestiegene Mieten führen dazu, dass besonders neue Studierende ihre Wohnsituation in Trier noch nicht geklärt haben oder zeitintensive Jobs annehmen. Auch Studierenden mit Kindern kommen digitale Angebote zu Gute. Dennoch leben viele Vorlesungen auch von der Präsenz der Teilnehmer und es besteht ein breiter Konsens, dass Präsenzveranstaltungen, wo immer möglich, wieder angeboten werden sollen. Unsere Forderung ist deshalb hier die allgemeine Anwendung eines Systems der Hybriden Hörsäle: Die digitale Übertragung von Präsenzveranstaltungen ermöglicht gerade im Moment eine schnelle Anpassung an Inzidenzzahlen und dadurch notwendige Schutzmaßnahmen, während die Vorteile von Präsenzveranstltungen solange wie möglich erhalten werden. Aber auch in Zukunft würden Hybride Hörsäle eine bessere Einstellung der Universität auf die Lebenssituation ihrer Studierenden etablieren.

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The COVID 19 pandemic has shown how important it is to switch quickly and easily from face-to-face teaching to digital offerings at the university. However, it has also become clear that it is precisely these digital offerings that suit many students when it comes to balancing their everyday life in Trier. Increased rents mean that new students in particular have not yet clarified their housing situation in Trier or are taking on time-intensive jobs. Students with children also benefit from digital offers. Nevertheless, many lectures also live from the presence of the participants and there is a broad consensus that face-to-face lectures should be offered again wherever possible. Our demand here is therefore the general application of a system of hybrid lecture halls: the digital transmission of face-to-face lectures makes it possible, especially at the moment, to quickly adapt to incidence figures and thus necessary protective measures, while preserving the advantages of face-to-face lectures as long as possible. But also in the future, hybrid lecture halls would establish a better attitude of the university to the life situation of its students.

Unsere Spitzenkandidaturen / Our top candidacies

Mehr zu / more on Sarah
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Hey, ich heiße Sarah Riefer, bin 27 Jahre alt und studiere Digital Humanites. Seit vielen Jahren vertrete ich die Juso-hsg im AStA, StuPa und seit November diesen Jahres auch im Senat.
Wer sich mit Hochschulen und der ihnen gewidmeten Politik befasst, wird schnell auf den Komplex ihrer Finanzierung stoßen. Immer häufiger sind privatwirtschaftliche Unternehmen Teil des universitären Campus und der Wissenschaft geworden. Ihre Interessen verschulen und entpolitisieren Universitäten, Lehre und Wissenschaft – Dabei sollte diese mehr sein als die Produktion von für den Arbeitsmarkt gewinnbringenden Fachkräften. Stattdessen nimmt sie eine fundamentale gesellschaftliche Verantwortung ein, insbesondere mit Blick auf die Krisen unserer Zeit, und ist somit bereits als Selbstzweck zweifelsfrei dem Gemeinwohl zuträglich.
Auch im kommenden Jahr möchte ich mich klar gegen die ökonomisierung der Hochschulen positionieren. Der Wert von Wissenschaft misst sich nicht in Profiten!
Freundinnenschaft und danke für eure Stimme vom 7-9.12.
 
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Hey, my name is Sarah Riefer, I am 27 years old and study Digital Humanites. For many years I have represented the Juso-hsg in the AStA, StuPa and since November this year also in the Senate.
Anyone who deals with universities and the politics dedicated to them quickly comes across the complex of their financing. Increasingly, private companies have become part of universities and science. Their interests are leading to a solidification and depoliticization of universities, teaching and science – which, however, should be more than the production of skilled workers who are profitable for the labor market. Rather, especially in view of the crises of our time, it assumes a fundamental social responsibility and thus, even as an end in itself, undoubtedly serves the common good.
In the coming year, I would also like to clearly counter this development. The value of science is not measured in profits!
Therefore: Vote Juso HSG from 07.-09.12!
Mehr zu / more on Svantje

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Hi, ich bin Svantje, 23 Jahre und studiere den Master Demokratische Politik und Kommunikation. Seit knapp zwei Jahren bin ich in der Hochschulpolitik und bei den Jusos aktiv: Auch diese Jahr durfte ich wieder Co-Referentin im wunderbaren Kulturreferat sein und konnte zusätzlich weitere Erfahrungen in verschiedenen Senatskommissionen sammeln. Und nun treten ich wieder an, um euch im StuPa aktiv vertreten zu können. Dabei liegt mein Fokus auf einer sozialen und nachhaltigen Universität. Denn auch die Universität und das Studiwerk stehen in der Verantwortung, sich auf systemischer Ebene für Nachhaltigkeit einzusetzen. Ich will mich deshalb für Nachhaltigkeit auf allen Ebene einsetzen und vor allem für Bereiche wie die Erweiterung eines ökologischen Mensaangebotes einsetzen. Damit Nachhaltigkeit auf allen Ebenen der Uni und des Studiwerks verstärkt wird.

Nutzt eure Möglichkeit zum Wählen des neuen StuPas und wählt Juso HSG!

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Hi, I’m Svantje, 23 years old and I’m studying the Master Democratic Politics and Communication. I’ve been active in university politics and in the Jusos for almost two years now: This year, I was again able to be a co-representative in the wonderful culture department and was also able to gain further experience in various senate committees. And now I’m running again to actively represent you in the StuPa. My focus is on a social and sustainable university. Because the university and Studiwerk also have a responsibility to work for sustainability on a systemic level. I therefore want to advocate for sustainability at all levels and especially for areas such as the expansion of an ecological canteen offer. So that sustainability is strengthened at all levels of the university and Studiwerk.

Use your opportunity to vote for the new StuPa and vote Juso HSG!

Mehr zu / more on Valeria

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Hallo, ich bin Valeria, ich bin 23 Jahre alt und studiere Psychologie im 7. Semester. Im letzten Jahr durfte ich vieles über die Hochschulpolitik lernen, unter anderem auch in meiner Funktion als Hauptreferentin für Nachhaltigkeit im AStA. Daher möchte ich mich auch dieses Jahr für eure Interessen im StuPa einsetzen. Als Studierende der Uni Trier weiß ich, wie hoch die psychische Belastung im Studium mitunter sein kann. Vieles könnte an der Uni hinsichtlich der psychischen Entlastung der Studierenden besser gestaltet werden. Dafür, und für eure individuellen Sorgen und Bedürfnisse setze ich mich ein, damit eure Stimmen im Strudel der chaotischen (digitalen) Lehre nicht untergehen.

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Hello, I’m Valeria, I’m 23 years old and I’m in my 7th semester studying psychology. Last year I was able to learn a lot about university policy, including in my role as main advisor for sustainability at the AStA. Therefore I would like to stand up for your interests in the StuPa this year as well. As a student at the University of Trier, I know how high the psychological stress can be during studies. Much could be done better at the university with regard to the psychological relief of the students. For this, and for your individual worries and needs, I am committed to ensuring that your voices do not get lost in the vortex of chaotic (digital) teaching.

Mehr zu / more on Mohadesa

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Hallo, ich bin Mohadesa, 22 Jahre alt und studiere Wirtschaftsinformatik. Mir ist sehr wichtig, dass wir die positiven Aspekte der Digitalisierung beibehalten. Die Aufzeichnungen der Vorlesungen sollten den Studierenden zur Verfügung gestellt werden. Es gibt Studierende, die krank sind oder wegen eines Corona-Verdachtsfalls sich für zwei Wochen isolieren müssen und dementsprechend nicht an den Präsenzvorlesungen teilnehmen können. Studierende mit Kindern, arbeitende Studierende und Studierende mit Beeinträchtigung können nicht an allen Vorlesungen teilnehmen. Deswegen sollte es mehr hybride Vorlesungen geben und somit das Studium an die Lebensrealitäten aller angepasst werden. Nicht nur jetzt, sondern auch in der Zukunft nach Corona. Dafür würde ich mich gerne im Stupa für euch einsetzen. Dafür brauche ich deine Stimme.

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Hello, my name is Mohadesa, I am 22 years old and I study business informatics. It is very important to me to keep the positive aspects of digitalization. The lecture videos should be available for all the students. There are students who are sick or have to isolate themselves for two weeks because of a suspected case of corona as well as Students with children, students who work and students with disabilities who cannot join a class and will miss the lectures. Therefore, there should be more hybrid lectures and thus the study programmes should be adapted to the realities of everyone’s life. Not only now but also in the future after Corona. Therefore I am going to candidate myself and stand for you in StuPa and for this, I need your vote.

Mehr zu / more on Nils

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Moin, ich bin Nils, 23 Jahre alt und studiere im 9. Semester Jura. Ich kandidiere für ein weiteres Jahr im Senat, weil ich eine laute und deutliche Stimme für studentische Belange sein will. Egal ob Anpassungen der Prüfungsordnungen, Klausurversuche, Barrierefreiheit, Wohnungs- und Mobilitätssituation: Am Ende entscheidet der Senat. Und dort will ich für euch da sein und die Perspektive der größten Gruppe einbringen, die es am Campus gibt: die Studis. Leider sind wir trotz unserer Zahl in allen Uni-Gremien unterrepräsentiert und werden immer wieder überstimmt, wenn es um unsere Anliegen geht. Deshalb braucht es studentische Vertreter*innen, die energisch und engagiert immer wieder das Gespräch suchen und Haltung zeigen. Ich will außerdem, dass wir als Gruppe, ob einfache Studis, AStA, StuPa und Fachschaften endlich ernster genommen und konsequenter in Entscheidungen der Institutionen eingebunden werden, besonders, wenn es unterschiedliche Standpunkte gibt!

Deshalb: Vom 07.-09.12. Juso HSG wählen!

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My name is Nils, I’m 23 years old and I’m in my 9th semester of law. I am running for another year in the Senate because I want to be a loud and clear voice for student concerns. Whether it’s adjustments to the examination regulations, exam attempts, accessibility, the housing and mobility situation: in the end, it’s the senate that decides. And there I want to be there for you and bring in the perspective of the largest group there is on campus: the students. Unfortunately, despite our numbers, we are underrepresented in all university committees and are repeatedly outvoted when it comes to our concerns. That’s why we need student representatives who are energetic and committed, who always seek dialogue and show their stance. I also want us as a group, whether ordinary students, AStA, StuPa and student councils, to finally be taken more seriously and to be more consistently involved in institutional decisions, especially when there are different points of view!

Therefore: Vote Juso HSG from 07.-09.12!

Mehr zu / more on Joana

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Hey, ich bin Joana, 22 Jahre alt und studiere im Doppelstudium „Moderne China Studien“ und „Politikwissenschaft“ im Bachelor und „China- Kultur und Kommunikation“ im Master. Seit etwas über einem Jahr bin ich in der HSG und bei den Jusos aktiv und seit April 2021 als Co-Referentin im AStA-Referat für Antirassismus und Antifaschismus. Ich würde nun gerne meinen Horizont erweitern und mich auch im StuPa für die Interessen der Studierenden einsetzen. Mein Fokus liegt besonders auf feministischen Themen, aufgrund meiner Arbeit im Antirass, aber auch meines interkulturellen Studienschwerpunktes, ist es mir sehr wichtig, dass diese Themen intersektional angegangen werden. Auch wenn ich selbst nicht von Rassismus betroffen bin, hoffe ich, eine gute Ally sein zu können und mehr Sichtbarkeit für die spezifische Diskriminierung, die mehrfach marginalisierte Menschen erfahren, schaffen zu können. Diese Sichtbarkeit ist nämlich auch an der Universität nicht selbstverständlich gegeben.

Bitte nutzt euer Wahlrecht vom 07.-09.12.!

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Hi, I’m Joana, 22 years old and studying “Modern China Studies” and “Political Science”. For a little over a year I have been active at the HSG and the Jusos and since April 2021 I’m a member of the AStA as Co-head of the department on antiracism and antifacism. I’d now like to broaden my horizon and also support the student’s interests in the StuPa. My focus is very much on feminist topics, but due to my work at the AStA as well as my intercultural study focus, it is important to me to make them intersectional. Even though I’m not experiencing racism myself, I hope to be a good ally and to give more visibility to the discriminations faced by multiple marginalized groups. This kind of visibility isn’t given at university yet.

Please use your right to vote from the 7th to the 9th of December.

Mehr zu / more on Nadja

/english version below/

Hey, ich heiße Nadja, bin 21 Jahre alt und studiere im 4. Semester Jura. Seit etwa einem Jahr bin ich hochschulpolitisch aktiv und mittlerweile Co-Referentin im Kulturreferat des AStA. Nun kandidiere ich als Spitzenkandidatin im FB V, um mich im zukünftigen Studierendenparlament für Euch einzubringen. Ich möchte mich besonders dafür einsetzen, dass unsere Universität im kleinen wie im großen unsere diverse Gesellschaft widerspiegelt. Insbesondere Frauen*, die den Großteil der Studierendenschaft ausmachen, sind in Forschung und Lehre kriminell unterrepräsentiert. Gleiches gilt jedoch auch für Menschen mit Migrationsgeschichte, mit Behinderung oder psychischer Erkrankung oder Menschen, die nicht aus Akademiker*innenfamilien stammen. Diese und viele weitere Gruppen sehen sich, je höher man auf die akademische Pyramide blickt, zunehmend nicht vertreten. Das muss sich ändern! Vielfalt muss auch in Forschung und Lehre gezielt gefördert werden, sodass eine Repräsentation aller Menschen auf allen Ebenen gewährleistet werden kann.

Deshalb: Vom 07. bis 09.12. Juso HSG wählen!

/english version/

Hey, my name is Nadja, I’m 21 years old and I’m a fourth semester law student. I’ve been politically active at the university for about a year now and am currently a co-representative in the AStA’s culture department. Now I’m running as the top candidate in FB V to represent you in the future student parliament. I want to fight in particular for a university that reflects our diverse society both on a small and on a large scale. Particularly women*, who make up the majority of the student body, are criminally underrepresented in research and teaching. The same is true for people with a migration background, with a disability or mental illness, or people who come from non-academic families. These and many other groups see themselves increasingly unrepresented the higher up the academic pyramid you look. This has to change! Diversity must be systematically encouraged in research and teaching so that representation of all people can be guaranteed on all levels.

Therefore: Vote Juso HSG from 7th to 9th December!

Unsere bisherige Arbeit / Our work this year

Unsere Arbeit in diesem Jahr:

  • Hauptverantwortlich im AStA für Soziales, Hochschulpolitik, Kultur, Nachhaltigkeit & Öffentlichkeitsarbeit
  • Großer Anteil der Verantwortung im Komi-Büro, Antiras & Landesstudivertretung
  • Engagierte und kritische Arbeit in Senat & Studiwerk
  • Starker Frauenanteil in AStA & StuPa
  • Starke Stimme für Studis in der Pandemie
  • Hilfe für Studis in finanzieller Not

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Our work this year:

  • Main responsibility in AStA for social affairs, university policy, culture, sustainability & public relations
  • Large share of responsibility in the speaker office, office for antiracism & the state student representation
  • Committed and critical work in Senate & Studiwerk
  • Strong proportion of women in AStA & StuPa
  • Strong voice for students in the pandemic
  • Help for students in financial need

Das haben wir u.a. erreicht:

  • Bearbeitung der Sozialfondanträge in Rekordgeschwindigkeit
  • Durchsetzung der Corona Nullsemester-Regelung im BAföG Amt
  • Bessere AStA-Öffentlichkeitsarbeit mit neuem Konzept
  • Kulturangebot des AStA trotz Corona
  • Virtueller Campustag
  • Beitritt in Bundesstudivertretung (fzs)
  • Sichtbarkeit von Problemen wie Busausfällen, Wohnungssituation & Mensa

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Among other things, we have achieved the following:

  • Processing social fund applications at record speed.
  • Enforcement of the Corona zero semester regulation in the BAföG office
  • Improved AStA public relations with a new concept
  • Cultural offerings of the AStA despite Corona
  • Virtual campus day
  • Entry into federal student representation (fzs)
  • Visibility of problems such as bus cancellations, housing situation & mensa

Noch mehr Programm / even more program

Wohnungsmarkt / Housing market: Seit Jahren wird die Lage am Wohnungsmarkt auch in Trier immer ernster. Verhinderte Neubaugebiete sowie eine fehlende Anbindung der ländlichen Region sorgen für einen immer höheren Druck durch Zuziehende. Zwar entspannte sich die Lage durch die Onlinelehre im letzten Jahr, doch fanden nach Rückkehr zur Präsenzlehre in diesem Jahr umso mehr Studierende keine Bleibe in Trier. Denn nicht nur fehlt es ja allgemein an freien Plätzen. Vor allem fehlt es an bezahlbarem Wohnraum. Es kann schlicht nicht sein, dass es sich lohnt, das ganze Semester zu pendeln – sogar mit dem Auto – und so auch einen großen Teil des studentischen Lebens zu verpassen, das zum Studium dazugehört. Wer studiert, muss es sich auch leisten können, zuhause auszuziehen und in der Unistadt leben zu können. Wir wollen mehr bezahlbaren Wohnraum, mehr Wohnheime in öffentlicher Hand und endlich gemeinsame Anstrengungen aller politischen Kräfte, dies zu verwirklichen.

 

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For years, the situation on the housing market in Trier has become increasingly serious. New housing developments prevented for various antisocial reasons and the lack of connections in the rural region are creating ever greater pressure from newcomers. Although the situation eased last year due to online teaching, even more students were unable to find a place to stay in Trier after returning to face-to-face teaching this year. After all, there is not only a general lack of free places. Above all, there is a lack of affordable housing. It simply cannot be worth it to commute the entire semester – even by car – and thus miss out on a large part of the student life that is part of studying. Those who study must also be able to afford to move out of their homes and live in the university town. We want more affordable housing, more dormitories in public hands and finally joint efforts by all political forces to make this a reality.

BAföG:​ Die Probleme des BAföG sind hinreichend bekannt: Zu bürokratisch, die Bezugsdauer ist absolut realitätsfern, die Regelsätze sind zu oft zu niedrig und generell haben viel zu wenige bedürftige Menschen einen Anspruch darauf! Und am Ende des Studiums ist man dann auch noch verschuldet. Damit geben wir uns nicht zufrieden! Das BAföG muss endlich wieder zu einer wirklichen Stütze werden, die einem während des Studiums den Rücken freihält, anstatt zu einem eigenen Problem zu werden. Denn ein Studium muss für alle Menschen bezahlbar sein. Das heißt konkret: elternunabhängiges BAföG, Weg mit Altersgrenze und Bindung an die Regelstudienzeit, höhere Regelsätze und vor allem Rückkehr zum Vollzuschuss ohne Rückzahlungspflicht! Bis zu einer umfänglichen Reform unterstützen wir alle realistischen Hilfsmittel und -programme, die vor Ort zur Unterstützung der Studis geschaffen werden können und wurden.

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The problems of BAföG are well known: It is too bureaucratic, the period of entitlement is absolutely unrealistic, the standard rates are too often too low and generally far too few people are entitled to it! And at the end of their studies, they are in debt. We are not satisfied with that! The BAföG must finally become a real support again, which keeps your back free during your studies instead of becoming a problem in itself. Because studying must be affordable for everyone. In concrete terms, this means: BAföG that is independent of parents, an end to age limits and ties to the standard period of study, higher standard rates and, above all, a return to full subsidies without repayment obligations! Until a comprehensive reform takes place, we support all realistic aids and programmes that can and have been created locally to support students.

Anwesenheitspflicht / Mandatory attendance: ​ Als Juso Hochschulgruppe setzen wir uns schon immer für ein selbstebestimmteres Studium ein. Sei es bei Lehrplänen, finanziellen Fragen oder logistischen Hürden: Es ist uns wichtig, dass Studierende möglichst für sich entscheiden können, wie und in welchem Rahmen sie ihr Studium absolvieren. Deshalb haben wir uns sehr gefreut, dass auch durch unser Mitwirken die Abschaffung der Anwesenheitspflicht im neuen Hochschulgesetz verankert wurde. Umso enttäuschter waren wir, als wir sahen, wie die konkrete Umsetzung im Senat der Uni gestaltet wurde: In unseren Augen wurde gegen die Stimmen auch unserer studentischen VertreterInnen die gesetzliche Neuregelung faktisch umgangen. Konstrukte wie das sogenannte „Kolloquiumsseminar“ ermöglichen es, nahezu alle üblichen Veranstaltungsformen unter die „Ausnahmen“ von der Abschaffung zu sortieren und die Anwesenheitspflicht weiter bestehen zu lassen. Wir fnden: Das geht so nicht! Wir setzen uns weiterhin für eine wirkliche Abschaffung der Anwesenheitspficht an der Universität ein.

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As Juso university group, we have always campaigned for more self-determined studies. Be it in terms of curricula, financial issues or logistical hurdles: It is important to us that students can decide for themselves as much as possible how and in what framework they complete their studies. That is why we were very pleased that the abolition of compulsory attendance was anchored in the new Higher Education Act, also thanks to our involvement. We were all the more disappointed when we saw how the concrete implementation was shaped in the university senate: In our eyes, the new law was in fact circumvented against the votes of our student representatives. Constructs such as the so-called „colloquium seminar“ make it possible to sort almost all common forms of lectures under the „exceptions“ to the abolition and to let the compulsory attendance continue to exist. We think: This is not acceptable! We continue to campaign for the abolition of compulsory attendance at the university.

Mehr weibliche* Perspektiven! / More female* perspectives!:​ Für Geschlechtervielfalt in Forschung, Lehre und Gremien. Die Aufteilung der Studierenden bei Studienbeginn ist paritätisch. An der Uni Trier sind sogar 60% der Studierenden weiblich. Doch je höher man auf der akademischen Pyramide blickt, desto stärker ändert sich das Bild: Der Frauen*anteil in der Forschung beträgt deutschlandweit lediglich 27,9% und liegt unter dem EU-Durchschnitt von 32,8%. Zwar konnte die Uni Trier letztes Jahr erfreulicherweise 60% an Promotionen von Frauen* verzeichnen. Doch in der Vergangenheit lag der Schnitt eher bei knapp über 40%. Beim Personal wird der Unterschied noch deutlicher: 40% wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und gerade mal 25% Professorinnen gibt es an der Uni. Aber auch der Blick auf die Universitären Gremien und natürlich auf die Arbeitswelt, zeigt: Frauen* sind nach wie vor stark unterrepräsentiert. Darum setzen wir uns für eine stärkere Sensibilisierung des Themas und für eine bessere Bewerbung und den Ausbau von Förder- und Mentoringprogrammen für Frauen* an der Uni ein. Erreichen wollen wir das durch eine stärkere Vernetzung und Förderung der zuständigen Gremien auf dem Campus (Gleichstellungskommission, Gleichstellungsreferat und Frauen* Referat des AStA.) Wir setzen uns außerdem für eine bessere Vereinbarkeit von Studium, Arbeit und Familie ein. Durch die Abschaffung der Anwesenheitspflicht der meisten Seminare im neuen Hochschulgesetz wurde schon viel erreicht. Nun gilt es die neuen Regelungen konsequent und studifreundlich umzusetzen. Auch die neue Gesetzeslage zu Teilzeitstudiengängen (und zur paritätischen Besetzung universitärer Gremien) müssen Schritt für Schritt Realität werden. Diese Prozesse wollen wir langfristig aufmerksam begleiten. Zu guter Letzt wollen wir natürlich auch an der Verfassten Studierendenschaft selbst ansetzen: Wir wollen unseren Beitrag für einen starken Frauen*anteil in StuPa und AStA fortsetzen und die Awareness-Strukturen im AStA stärken.  .

english version

For gender diversity in research, teaching and committees. The distribution of students at the beginning of their studies is equal. At the University of Trier, as many as 60% of students are female. But the higher you look on the academic pyramid, the more the picture changes: The proportion of women* in research is only 27.9% across Germany and is below the EU average of 32.8%. Last year, the University of Trier was able to record 60% of doctorates awarded to women*. But in the past, the average was just over 40%. The difference is even more obvious when it comes to personnel: 40% of the university’s staff are female academics and just 25% female professors. Additionally, a look at the university committees and the working world shows: Women* are still strongly underrepresented. Therefore, we are committed to raising awareness of the issue and to improving the promotion and expansion of support and mentoring programs for women* at the university. We want to achieve this through stronger networking and promotion of the responsible committees on campus (Equal Opportunity Commission, Equal Opportunity Department and Women’s* Department of the AStA). Furthermore, we are also committed to improving the compatibility of studies, work and family. Much has already been achieved by abolishing compulsory attendance at most seminars. Now we need to implement the new regulations in a consistent and student-friendly manner. Additionally, the new legal situation on part-time courses of study (and on equal representation on university committees) must become reality step by step. We want to closely monitor these processes in the long term. Last but not least, we also want to work on the student body itself: We want to continue our contribution to a strong proportion of women* in the StuPa and AStA and strengthen the awareness structures in the AStA