Wir hatten uns im letzten Jahr schon einiges vorgenommen und sind das tatsächlich auch in weiten Teilen angegangen. Zwar fehlt noch ein bisschen der finale Feinschliff, aber im Prinzip sind viele unserer Vorhaben jetzt direkt bereit für die Umsetzung. Dazu gehören auch die vier Anträge, die wir Anfang des Jahres im StuPa gestellt hatten und auf deren Umsetzung und Planung man sich im StuPa verständigen konnte. Fangen wir damit an.

Gemeinsamer Abschlussball

Den Anfang macht der gemeinsame Abschlussball. An der Universität Trier soll es einen gemeinsamen Abschlussball für die Absolvent*innen von Hochschule und Uni geben. Das ist bisher nur in einzelnen Fachschaften der Fall. Daher soll es ein Angebot für alle geben, die entweder den Ball ihrer Fachschaft nicht wahrnehmen konnten oder für die es ein solches Angebot gar nicht gibt. Dazu haben wir im letzten Jahr ein Konzept erarbeitet, etliche wichtige Ansprechpartner abgeklappert und könnten nun mit der konkreten Umsetzung beginnen.

Merchandise

Ähnlich ist es in Sachen neuem Merchandise. Auch hier haben wir ein Konzept fertiggestellt und wären nun zusammen mit dem StuPa und dem Studiwerk in der Lage, die Ausschreibung für das Design zu starten. Das passiert dann auf einer der nächsten StuPa-Sitzungen und ist mit etwas Glück zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Wahlprogramms bereits geschehen.

Ökokiste

Auch für die Umsetzung einer Ökokiste sind wir in den Startlöchern, wir haben verschiedene Optionen der Umsetzung geprüft und sind jetzt so weit, den Bauern der Region ein konkretes Angebot machen zu können.

Drucker

Der von uns angedachte Großformatdrucker wird, zusammen mit der neuen IT-Struktur (siehe oben, gemeinsame IT-Struktur), kommen. Wir hatten uns dazu mit dem Koordinierenden Mitglied und dem IT-Techniker des AStA zusammengesetzt und arbeiten nun einen konkreten Antrag mit Gesamtkonzept aus, auf den dann die Anschaffung folgen kann.

Müllprobleme

Eine Sache, die diese Legislatur schon vollständig abgeschlossen werden konnte, ist die Müllproblematik zwischen Campus 1 und 2. Letzte Legislatur waren wir gemeinsam mit Campus Grün zwischen Campus 1 und Campus 2 Müll sammeln. Um der Vermüllung weiter Herr zu werden, wurde dann ein gemeinsamer Arbeitskreis eingerichtet, der nun unter unserem Vorsitz erreichen konnte, dass zwei (in Zahlen 2!) zusätzliche Mülleimer auf dem entsprechenden Weg von der Uni aufgestellt wurden. Der Weg dahin und die Auseinandersetzung mit der Uni waren, vorsichtig gesagt, spannend, und hätten wahrscheinlich auch gut in den realen Irrsinn von Extra3 gepasst.

Finanzen der Fachschaften

Wir hatten bereits im letzten Jahr angesprochen, welche rechtlichen und technischen Probleme es bei der derzeitigen Umsetzung der Finanzierung der Fachschaften gibt. Um diese Probleme zur Legitimation, Finanzierung, Buchführung, Einsicht und zu Rechtlichem zu beheben, wurde ein gemeinsamer Arbeitskreis von AFaT (Autonomes Fachschaftentreffen) und AStA eingerichtet, in dem wir unser Konzept dazu einbringen konnten. Diese wurde dann leicht abgeändert, aber im Wesentlichen konnten wir mit unseren Vorschlägen überzeugen. So wird ab nächstem Haushaltsjahr, wenn nichts dazwischenkommt, unser Aktionsplan dazu in Kraft treten.

Satzungsänderungen

Zu den Problemen der Fachschaften kamen diese Legislatur auch einige Probleme, die sich aus den Satzungen und Ordnungen der Verfassten Studierendenschaft bzw. deren Alter ergeben. Deswegen haben wir diese Legislatur als Vorsitz des Satzungsänderungsausschusses eine komplette Überarbeitung aller Satzungen und Ordnungen durchgeführt, mit dem Ziel die Arbeit für alle in der studentischen Selbstverwaltung zu gewährleisten. Da die entsprechenden Dokumente teilweise noch aus dem Jahr 1995 stammen, war eine Neufassung sehr notwendig.­­