Das Studierendenparlament ist dem Antrag der Juso-Fraktion gefolgt, sich für eine Beibehaltung der Creditpoint-Anforderung von 120 Punkten für eine Doppeleinschreibung einzusetzen.

Nachdem man sich in der Senatskommission für Studium, Lehre und Weiterbildung im vergangenen Jahr für eine Heraufstufung der erforderlichen Creditpoints von 120 auf 140 ausgesprochen hatte, wird der Vorschlag in dieser Legislatur im Senat selbst behandelt. Dies wurde vor allem damit begründet, dass man Studierende davor bewahren wolle, sich zu überschätzen und im Master exmatrikuliert zu werden.

Wir als Juso-Hochschulgruppe sprechen uns klar dagegen aus! Zum Einen wird den Studierenden, die es schaffen können, die Chance genommen, ihr Studium angenehmer zu planen. Zum Anderen stehen wir für ein selbstverantwortliches Studium: Wir halten die Studierenden für verantwortungsvoll und eigenständig genug, selbst zu entscheiden, ob sie sich dies zutrauen oder nicht.

Weiterhin ergeben sich aus der erhöhten Anforderung auch ganz praktische Probleme: Vielfach benötigen Dozierende oder das HPA längere Zeit für die Korrektur und das Eintragen der Noten. Dadurch wird es für Studierende umso schwieriger, die dann erforderlichen 140 Punkte bereits erworben zu haben, wenn sie ihren Master antreten wollen.